Karolingische Minuskel

 

 

 

 

Die Urform unserer heutigen Antiqua aus dem 9.Jahrhundert schlägt die Brücke von den spätantiken Schriftdialekten zu den gebrochenen Schriften von Mittelalter und Renaissance.
Durch den breiten Lauf und die voll ausgeprägten Ober- und Unterlängen wirkt sie einerseits vertraut und ist gut lesbar, Elemente wie der fehlende i-Punkt, der schräge Schaft des "a" und das "t" ohne Oberlänge strömen dagegen die Atmosphäre der Entstehungszeit aus.